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Achenbach Urteil - Landgericht Essen - Vision der Kunst Düsseldorf - Kultur ...
Helge Achenbach - Urkundenfälschung - Urteil - Betrug - BGH - Elsner - Vertrauensverhältnis - Plädoyer - Künstler - Kauf - Albrecht - Welt - Verteidigung - Einlassung - Berthold - Berücksichtigung - Berücksichtigung - Achenbach - Frage - Helge - Vertrauen - Vorwurf - Rechnung - Adick - Rechtfertigungsversuch - Collagierungs-Problematik - Geburtstagsanlass - schräg stellen - Haftbefehl - Schönewald - Gericht - Kunstmarkt
Im Fall Helge Achenbach wurde im Landgericht Essen das Urteil gesprochen. Dieses berührt die Vision der Kunst Düsseldorf und die der Kultur Düsseldorf.
Helge Achenbach - Urteil - zu einseitig und/oder ein Fehler in der Bemessensgrundlage ?? ./.
Landgericht Essen, 16.03.2015
(Versuch eines vorläufigen Kommentars)

Am sonnigen frühlingshaften Montag, den 16.03.2015, wurde das Urteil gegen Helge Achenbach gesprochen - nun auch im strafrechtlichen Kontext. Im Landgericht Essen verkündete um 11:00 Uhr der Vorsitzende Richter Johannes Hidding das Urteil: 6 Jahre ohne Bewährung. Die von ihm mündlich vorgetragene Urteils-Begründung (leider unverstärkt und akustisch nicht immer deutlich) folgt im wesentlichen dem Vortrag der Staatsanwaltschaft und fußte ebenfalls (etwas zu offensichtlich) auf der Zeugenaussage Babette Albrechts, der Ehefau des verstorbenen Berthold Albrecht.
Das (allgemein als zu hoch empfundene) Strafmaß wurde mit der (absolut angesetzten) hohen Betrugssumme von ca. 20 Millionen Euro begründet (Summe aus > 10 Betrugsfällen) und dass erschwerend hinzukäme, dass Helge Achenbach über Jahre hinweg das (intensive) Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem (längere Zeit vor seinem Tod schon schwer erkrankten) Berthold Albrecht ausgenutzt hätte. Und dass Helge Achenbach dieses Vertrauensverhältnis gerade mit der Intention des von ihm geplanten Betruges initiiert hätte. Insofern gründet die Strafzumessung im wesentlichen u.a. auf

a) die Höhe der Betrugssumme und
b) der Zeugenaussage Babette Albrechts.

Hier stellt sich konkret die Frage nach der Bemessungsgrundlage (für die Strafzumessung) und nach der (möglicherweise einseitig erscheinenden) Emphasierung der Zeugenaussage Babette Albrechts. Der Versuch eines Kommentares mag hier erlaubt sein .

Der bleibende schale Geschmack
Auch wenn die Sonne schien an diesem Montag in Essen bleibt bei einem objektiven Beobachter doch etwas Schales zurück - setzt er sich doch nochmal mit dem Urteil, insbesondere der Strafzumessung und der richterlichen Begründung auseinander. Der schale Geschmack kündigte sich schon in den Wochen nach dem 11ten Juni 2014 an, als ein wenig erfreuliches hohes Maß an Vorverurteilung durch die Medien, Presse und die betroffenen (eingebundenen) Kreise ging. Geht das nicht alles etwas zu schnell - und ist alles nicht etwas zu (!) klar ? Hat es sich da nicht jemand zu einfach gemacht ? Zwar in einer äußerlich streng seriösen Weise - korrekt gescheitelt - und immer darauf bedacht durch zielgerichtete Fragen an die Zeugen das Gesamtsystem, in dem Helge Achenbach agierte und die dort festzustellen Abläufe und Vorgänge zu enttarnen.
Hierzu: ... 2007 wechselte der promovierte Jurist - damals noch als Beisitzer - in die 21. Strafkammer des Essener Landgerichts. Deren Spezialgebiet, der Wirtschaftskriminalität, hat er sich so pragmatisch genähert wie es auch seine Art in der Führung einer Hauptverhandlung ist. „Man muss sich in jedes Themenfeld einarbeiten“, hat Johannes Hidding einmal gesagt. Dass er schon immer ein Faible für Mathematik und Zahlen hatte, kann man demnach nicht behaupten ... Herr der Zahlen (hierzu im Folgenden mehr).
Auch die Wahrnehmung, dass der Vorsitzende Richter die im Plädoyer der Verteidigung angeführten Fakten und Argumentationen in seiner Begründung quasi unberücksichtigt ließ und dafür aber den Angaben der Zeugin Babette Albrecht vollends Glauben "schenkte" intensiviert diesen schalen Geschmack.
Wurden denn sämtliche Aussagen Babette Albrechts durch weitere Zeugenaussagen belegt und als konsistent empfunden ? Gab es Cross-Over Validierungen ?
Wie dem auch sei - Annahmen, Modelle, Ansätze, Mutmaßungen hin und her - es bleibt der schale Geschmack der Un-Schärfe und der Un-Präzision - der fehlenden differenzierten Sicht auf die Dinge, inbesondere der Zahlen. Das Ein-Mal-Eins, der Dreisatz oder auch lineare Zinsberechnungen ließen sich auch reduziert algebraisch erledigen.

Die (!) Zeugenaussage
Die Presse ./. Medien melde(t)n hierzu: ... die Witwe des Aldi-Erben Berthold Albrecht und ihre Kinder begrüßen das Strafurteil ... Die Begrüßung Und: ... er [Berthold Albrecht] wollte ja immer nur die Meisterwerke haben, erinnert sich [Babette] Albrecht. Ich hätte ja auch mal andere schöne Sachen genommen, die nicht so teuer waren. Aber es wurde eigentlich immer das genommen, was er [Helge Achenbach] empfohlen hat. des Aldi Clans im Spiegel Und: ... im Verlauf der Verhandlung spricht Babette Albrecht häufig von den "Dingern", wenn sie die diversen Kunstwerke, die ihr Mann erworben hat, meint. Thomas Steinfeld kann in der SZ vom 13.03.2015 in "Achenbach und die Dinger. Kunst als Trophäe und Krönung des Kapitalismus" seine Verwunderung über die Bezeichnung von Kunstwerken als "Dinger" kaum zurückhalten ... und die Dinger Und: " ... dass seine Großzügigkeit offenbar ausgenutzt wurde, bemerkte sie erst, als ihre Anwälte den Nachlass des Verstorbenen auswerteten und auf die Manipulationen Achenbachs aufmerksam wurden. Da erstattete sie Anzeige und stellte sich der Öffentlichkeit. Wie sie sich fühle, hatte ein Reporter sie auf ihrem Weg zum Gerichtssaal gefragt. „Spitze“, antwortete sie ... mit Spitzen im Westen und ... im Sommer 2013 habe sie im Zuge der Erbschaftssteuer-Ermittlung Gutachten in Auftrag gegeben. Der Wert der Objekte sei dabei sehr niedrig eingeschätzt worden. Sie wies Spekulationen zurück, sie habe durch eine niedrige Bewertung Steuer sparen wollen. 'Ich wollte nichts verheimlichen.' nichts wird verheimlicht.
Es läßt sich annehmen, dass sich aus dieser Aussage die "Erschwerung", resp. der Vorwurf der "Niedertracht" speißt - es heißt doch: "erschwerdend kam hinzu, dass der Angeklagte das Vertrauen zu Berthold Albrecht nicht nur gesucht hatte, sondern im Laufe der Bekannt-/Freundschaft zutiefst und über einen längeren Zeitraum auch ausgenutzt hatte".
Hier hatte wohl auch das Plädoyer der Verteidigung eher Bumerang-Wirkung , da hier zu ausführlich das intensive Vertrauensverhältnis zwischen Helge Achenbach und Berthold Albrecht herausgestellt wurde, zwar mit der Zielsetzung, die Aussagen Babette Albrechts zu entkräften - doch das Gegenteil stellte sich ein - jedenfalls in der Urteilsbegründung und Strafbemessung.

Werden die meisten Presseartikel richtig gedeutet, handelte es sich bei "Der Zeugenaussage" um eine sehr emotional vorgetragene, die in der Regel auf Stimmungsäußerungen beruhte und nur auf konkretes Nachfragen hin verwertbares bzw. interpretierbares Material lieferte.
Es war eine Aussage, die entgegen der Aussage Helge Achenbachs stand ...

Die (!) Zahlen
Die Achenbachs und die Albrechts kannten sich länger: "Das Ehepaar Albrecht hatte Achenbach nach Angaben von Babette Albrecht 2007 bei einem Abendessen in der Nachbarschaft kennengelernt. "Trotz schwerer Krankheit kaufte Albrecht bis kurz vor seinem Tod fast im Monatstakt bei Achenbach ein. Zwischen 2009 und 2012 waren das Objekte in einer Gesamtsumme von über 100 Millionen Euro".
"Berthold Albrecht hatte in nur drei Jahren mithilfe von Achenbach Kunstwerke und Oldtimer im Wert von rund 120 Millionen Euro erstanden. " Neben verschiedenen Oldtimern hatte "Achenbach insgesamt 28 hochkarätige Kunstwerke innerhalb von knapp zweieinhalb Jahren an Albrecht verkauft, unter anderem Bilder von Kokoschka, Kirchner, Picasso und Gerhard Richter."
"Im Sommer 2013 habe sie [Babette Albrecht] im Zuge der Erbschaftssteuer-Ermittlung Gutachten in Auftrag gegeben." "Nach dem Tod ihres Mannes 2012 habe sie [Babette Albrecht] Achenbach um die Rechnungen für Kunst und Oldtimer gebeten. "Das hat unglaublich lange gedauert", sagte Babette Albrecht. Achenbach habe ihr im Sommer 2013 die Listen gefaxt.
In der Urteilsbegründung des Vorsitzenden Richters werden die Betrugssummen wiefolgt genannt und zugeordnet: 5.2 MEuro bei den Kunstverkäufen, 14.4 MEuro bei den Oldtimerverkäufen, 1.2 MEuro bei den Verkäufen im Verbund mit der Berenberg-Bank. Insgesamt beläuft sich also die absolute Betrugssumme auf 20.8 MEuro - also ca. 20% der tatsächlichen Verkaufssumme von 100 MEuro (Gesamtverkaufssumme 120 MEuro abzgl. der Betrugssumme von 20 MEuro).

"Die Unternehmensberatung Deloitte hat ... ermittelt, dass die Preise für zeitgenössische Werke seit dem Jahr 2000 im Schnitt um fast zwölf Prozent gestiegen sind – wohlgemerkt jährlich ... " und "Berechnungen ... zufolge, ist zeitgenössische Kunst seit dem Jahr 2000 um durchschnittlich 12% im Preis gestiegen. "

Der (!) mögliche Fehler - die Bemessungsgrundlage
Bei der Frage nach der vom Essener Gericht gewählten Bemessungsgrundlage für das Strafmaß, die Strafzumessung, stößt der neutrale Beobachter - auch bei Durchsicht der Medien und Pressebeiträge - auf eine recht simpel gewählte. Es wird pauschal die leicht errechenbare Betrugssumme - eben die ca. 20 MEuro - angesetzt. Und dies ohne differenziert in die Details zu gehen - z.B. bleibt die Frage nach der sich hoch-dynamisch ändernden Werthaltigkeit der vermittelten Objekte seitens des Gerichtes unberührt. Zwar hat Thomas Elsner in seinem Verteidigungs-Plädoyer angeführt, dass aufgrund der wirkenden Wertsteigerung der hoch qualitativen Objekte keine Vermögensminderung und damit kein Schaden über die Jahre hinweg bei den Albrechts entstanden sei. Aber auch dieses Argument erscheint etwas grobgeschnitzt. Der eigentliche Punkt in der Sache ist der, dass Helge Achenbach Objekte vermittelt und verkauft hat, die eine implizite sich dynamisch steigernde Werthaftigkeit hatten - bedingt durch das enorme Wertsteigerungspotential von mindestens 12% p.a. (siehe oben) - sozusagen das "intangible asset".
Gerade angesichts der in den Wochen nach der Verhaftung Helge Achenbachs wahrzunehmenden Vorverurteilung wäre zwingend ein hohes Maß an Präzision im Umgang mit den Fakten und den Aussagen notwendig (gewesen). Und damit wäre auch der dynamische - zeitabhängige - Wertanteil der Objekte zu berücksichtigen und die Frage (in jedem einzelnen Fall) zu klären: zu welchem Zeitpunkt waren die Objekte in tatsächlichem Besitz Berthold Albrechts - bei der

der Übergabe ? oder bei
der Rechnungsstellung ? oder bei
vollzogenem Kapitalfluss / Zahlungsleistung (Überweisung) ?

Es gibt also in dem bekannten Ablauf der Vermittlung resp. des Verkaufs eine Zeitspanne, in der der Preis (wohl mündlich) zu Beginn ausgehandelt bzw. mitgeteilt war - die jeweiligen Objekte aber noch im Besitz Helge Achenbachs waren. Dieser Zeitabschnitt kommt im kaufmännischen angenähert einem Zahlungsverzug gleich. D.h. in diesem Zeitabschnitt waren die Objekte noch im Besitz des Vermittlers resp. Verkäufers. Diese Frage wurde in der Beuteilungsbegründung nicht behandelt. In der mündlichen Urteils-Begründung wurde bei der Behandlung der einzelnen Fällen nicht auf den Zeitpunkt des Besitzerwechsels eingegangen - hierüber ist auch den Medien nichts zu entnehmen. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass mit Fluss des Kaufpreises (Zahlungsleistung) der Besitzerwechsel vollzogen wurde. Insofern und angesichts der Höhe des Wertpotentials müsste die Wertsteigerung des Objektes innerhalb der Zeitspanne zwischen Übergabe des Objektes und der Bezahlung (Kapitalfluss) Berücksichtigung finden - auch wenn der formelle Vorgang von den beiden Vertrauenspartnern Helge Achenbach und Berthold Albrecht nur mündlich und nicht immer kaufmännisch streng gehandhabt wurde. Da keine schriftlichen Verträge existierten, ist davon auszugehen, dass jeder Tag zwischen Übernahme des Objektes und dem Vollzug des Kapitalflusses zählte - Verzugsbeginn war der erste Tag nach der Übergabe - die Wertsteigerungs-Uhr tickte also auf der Seite des Noch-Besitzers - eben Helge Achenbachs. Diese "täglichen" Wertzuwächse kämen - auf das kaufmännische übertragen - Verzugszinsen gleich. Dies führt zum folgenden Schluss: Die Summe der vor Besitzerwechsel angefallen Wertzuwächse der Objekte müsste also korrekter Weise von den jeweiligen Betrugssummen subtrahiert werden, um als Differenzen die effektiven Betrugssummen zu ergeben, die als Bemessungsgrundlage korrekten Sinn machen würden.
Hierüber ist in der mündlichen Urteilsbegründung nichts zu finden.

Der Zuwachs - und eine Illustration der Zahlen
Im folgenden wird der Versuch unternommen die o.g. Zusammenhänge anhand einer Zahlen-Illustration zu veranschaulichen - dies mag auf ersten Blick etwas belehrend erscheinen - dient aber auschließlich der Illustrierung - auch ist es der präzisen Scheitelbildung des Vorsitzenden Richters geschuldet; zumal eben diese zwischenzeitlich an parallel liegende Zahlenkolonnen erinnern könnte.
Es ist davon auszugehen, dass sich das gesamte Kunst / Oldtimer Projektgeschäft zwischen Helge Achenbach und Berthold Albrecht in einem Zeitraum von ca. 3 Jahren vollzog (zwischen 2009 und 2012, 36 Monate). Die Gesamtsumme des Projektgeschäftes beläuft sich auf 120 MEuro. Wird hiervon die Betrugssumme abgezogen erhält man den Wert der verkauften Objekte (100 MEuro) zum Zeitpunkt der Übergabe - wohlgemerkt nicht des Besitzerwechsels. Es erfolgte quasi eine Objekt-Vermittlung im Monatstakt (s.o.). Im Mittel wurden also von Berthold Albrecht 100 MEuro / 36 = 2.78 MEuro monatlich investiert (Annäherung - im Realen variierten die mtl. Investments). Die Wertsteigerungsrate kann mit 12% p.a. angesetzt werden. Werden nun A) das mtl. investierte Kapital (Mittelwert), B) die sich ergebenen mtl. / tgl. Wertzuwächse (behandelt als (Verzugs-) Zinsen im Sinne der Zinsrechnung bzw. Zinseszinsrechnung) und C) die Differenz zwischen absolut genommener Betrugssumme und dem Wertzuwachs für verschiedene Zeitspannen in Zahlenkolonnen angegeben, ergibt sich das folgende Bild:


TAB A gibt die Kolonnen für das mtl. investierte Kapital und die mtl. bzw. tgl. Zuwächse . Es ergeben sich accumuliert die Summen der monatlichen Zuwächse zu 18.5 MEuro bzw. 18.7 MEuro (Methode Zins bzw. Methode Zinseszins; siehe unten blau umrandet). Dies ist die ungefähre Summe, die Thomas Elsner in seinem Plädoyer ansprach. Berücksichtigt man den Wertsteigerungs-Zeitraum bis heute wären diese Summen erheblich höher. Dieser Argumentation folgte allerdings, wie bekannt, das Gericht nicht.
In TAB B finden sich die abgeleiteten effektiven und accumulierten Wertzuwächse (behandelt als Verzugszinsen) für die beispielhaft gewählten Zeitspannen von 7, 14, 30, 60 Tagen.
TAB C liefert dann das eigentlich spannende Ergebnis: wird die effektive Betrugssumme als Differenz aus der absoluten Betrugssumme (Spalte 18) und dem Wertzuwachsbetrag für die jeweiligen Zeitspannen (Spalten 19-22) aufgetragen und accumuliert, so ist für Verzug von 7 Tagen nur eine tatsächliche effektiv wirkende Betrugssumme von 15.6 MEuro, für 14 Tage 11.2 MEuro, für 30 Tage 1.3 MEuro und im Falle eines (recht langen) Verzugszeitraumes von 60 Tagen sogar eine negative Betrugssumme in der Höhe von minus 17.4 MEuro zu erkennen (grün umrandet). Das hieße, in diesem Falle wäre Helge Achenbach Gläubiger der Familie Albrecht und im Saldo (siehe Mittelwerte rot umrandet) .

Es gibt Meinungen, die korrekter Weise verlangen, dass für jeden Fall der >10 Betrugsfälle die effektiven Betrugssummen berechnet werden müssten, d.h. die Definition einer korrekten Bemessungsgrundlage - wie in den Tabellen illustriert. Die accumulierte effektive Betrugssumme für die jeweils gewählte Zeitspanne ist deutlich geringer als die vom Gericht zugrunde gelegte absolute Betrugssumme - und müsste entsprechend zu einem geringeren Strafmaß führen. Die realen Zeitspannen sind der Öffentlichkeit nicht bekannt - aber wird die fehlende kaufmännische Strenge im Kunstmarkt berücksichtigt, wären Zeitspannen zwischen 7 und zumindest 30 Tagen denkbar.

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