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Newsletter 01/01/2012 - Teil BB+ -
Turbulent sind die Tage und Wochen vergangen. Der zeitliche Abstand zwischen Teil A und Teil B des Newsletters vom 20/09/2011 betraegt nun mehr als fuenf Tage, so dass dieser Newsletter von unserer News-Redaktion als Teil BB+ eingestuft wurde. Dementsprechend erscheint dieser Newsletter nun linksbündig und etwas farbiger.
Und um so mehr wird das Gewicht auf inhaltliche Dichte gelegt und vordergruendige Ablenkung vernachlaessigt. Es gibt viel zu berichten. Auch auf schon seit längerem platzierte Beitraege wird hingewiesen.
Ebenso intensiv wurde in den letzten Wochen - bedingt durch zahlreiche Hinweise von der User-Seite - das Praesentations-Environment der Medienplattform bearbeitet, einschließlich der Suche-und-Finde Funktion, der mehr-valenten Layout-Wahl und des Login-Procederes (siehe www.cultrd.us). Zugleich wurde die Handhabung des Kulturkalenders durch die Ergänzung mit einem weiteren Listen-Interface vereinfacht.

  • Marie-Agnes Verdier - Artist in Residence Kultur Düsseldorf Toulouse - Atelier am Eck - Part 1, 2
Marie-Agnes VerdierEs war ein Vergnügen, die als 'Artist in Residence' hier in Df verweilende französische Künstlerin Marie-Agnès Verdier in ihrem Gast-Atelier als auch im Atelier am Eck zu besuchen und ein interessantes und inhaltlich farbenfrohes Gespräch mit ihr zu führen. Marie Agnes lehrt an einer Privatschule in Toulouse Kunst und Zeichnen und wurde vom Toulouser Künstlerzentrum Le BBB (centre d`art Toulouse Midi-Pyrénées, http://www.lebbb.org/) für das Künstleraustauschprogramm mit Düsseldorf vorgeschlagen.
Neben einem sympathisch transportierten Ordnungs-Sinn verfügt sie über die kreative Fähigkeit, mit verschiedenen Medien, wie Zeichnung, Malerei, Skulptur integrierend arbeiten zu können, 'wobei sie keine klare Trennung zwischen den Medien trifft und einzelne Arbeiten oder Serien oft parallel und ineinandergreifend entstehen. Die Künstlerin entwickelt ihre farbenfrohen Werke nicht aus einer vorgefertigten Idee heraus oder arbeitet auf ein geplantes Ziel hin, sondern baut Zeichnungen, Malereien, Collagen und Skulpturen sowohl inhaltlich, formal als auch in der Farbgebung intuitiv auf. Zeichnungen werden oft zu raumgreifenden Installationen, Malereien zu Vorlagen für Zeichnungen und Skulpturen. Für ihre Arbeiten verwendet Marie-Agnès Verdier einen Fundus an Materialien, die Ironie und Poesie gleichsam verbindend transportieren.' [ Quelle ]
Mit dem Vorschlag und der Wahl dieser Künstlerin als Artist in Residence bewies wohl das Le BBB und das Kulturamt Df - einhergehend mit dem Beirat für bildende Kunst - einen sicheren Blick für ernsthaft vorgetragene künstlerische Qualität. (Hier die ersten 2 von insgesamt 6 Beiträgen)
  • Patrick Schwarz-Schütte & R. Momeni & Dreischeibenhaus (3SH) & Düsseldorf Kultur - PK - Vorstellung der Neuplanung
DreischeibenhochhausDie bundesweit tätige MOMENI Projektentwicklung und die Black Horse Investments haben mit der Modernisierung des Dreischeibenhauses begonnen. Die Erneuerung des 96 Meter hohen Wahrzeichens der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist für Ende 2013 geplant. Das Projektvolumen liegt insgesamt bei rund 220 Millionen Euro.
Nach Beendigung der Modernisierung wird das Dreischeibenhaus mit seinen 26 oberirdischen und drei unterirdischen Geschossen circa 30.000 Quadratmeter Bürofläche bieten. Damit soll die hohe Nachfrage nach großen, zusammenhängenden Flächen in der Innenstadt bedient werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Neugestaltung ist die deutliche Reduzierung der Energie- und Betriebskosten. Die Sanierung erfolgt nach Green-Building-Kriterien. Mit der Planung der Revitalisierungsmaßnahmen ist das hier in Düsseldorf ansässige Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner beauftragt worden. [Quelle ]
Ein wortgewandter Patrick Schwarz-Schütte und ein sich flexibel und biegsam präsentierender R. Momeni, begleitet von einem fachlich kompetenten Joachim Faust (HPP), präsentierten die Neuplanung des 3SH. In der Zuhörerschaft war ebenfalls Rolf Schwarz-Schütte zu finden, der für jeden hörbar darauf verwies, bei der Budgetierung des 'Ganzen' auch an die 'Kultur' zu denken.
Gerade dieses 3SH Engagement der Familie Schwarz-Schütte könnte belegen, dass integres Voran-Gehen - auch jenseits der Erfüllung kalten Eigeninteresses - die landes- und bundesweite Strahlkraft initiiert, die von einer Landeshauptstadt ausgehen könnte ... oder müßte.
Die Präsentation wurde von CultrD.tv in Form einer Impressions-Collage dokumentiert.
  • Stephen F. Szabo & Amerika Haus e.v. Industrieclub - Germany and America: Partners in Leadership in a Post American World ?
Dr. Stephen SzaboDer Amerika Haus e.V. NRW lud in Kooperation mit dem Industrie-Club e.V. Düsseldorf ein, mit Stephen F. Szabo über den Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen im Kontext des sich entfaltenden neuen globalen Kräftespiels zu diskutieren.
Die derzeitige Herausforderung für diese Partnerschaft liegt vor allem darin, mit dem Aufstieg nicht-westlicher Mächte in einer von manchen bereits als „post-amerikanisch“ bezeichneten Welt umzugehen und gemeinsame Antworten auf neue globale Herausforderungen zu entwickeln. Szabo äußerte sein Erstaunen darüber, wie schnell sich die Stellung der Dominanz der USA seit den Anschlägen vom 11. September 2011 in weniger als einem Jahrzehnt verkehrt habe. Mittlerweile seien die USA in hohem Maße von China abhängig, sodass sich beide Länder in einem machtpolitischen Patt befänden. ... Eine weitere Entwicklung sieht Szabo zudem in einer gesunkenen Furcht vor amerikanischer Macht, die sich am Aufstieg und der Politik neuer Mächte wie China und Indien zeige. Er hob hervor, dass die Dekolonisierung, die heute aufstrebenden „emerging markets“ ermöglicht und Armut erheblich verringert habe. Szabo stellte der Regierung von Präsident Barack Obama in der Außenpolitik ein sehr gutes Zeugnis aus, da sie es verstünde aus der Mitte heraus die Führung übernehmen.[ Quelle ]
Neben dem Mitschnitt des Vortrages und der anschließenden Diskussion, konnte mit Herrn Dr. Stephen Szabo ein vorort geführtes Interview-Gespräch aufgezeichnet werden, dem die hier in Df ansässige NYT Kultur-Journalistin Karin Schedler und die Direktorin des Amerika Haus' NRW Tina Höfinghoff beiwohnten.
In dem Interview-Gespräch sprach u.a. Walter Rudolph die ' Out-Farming ' Strategie der USA an. Zugleich wurde angemerkt, inwieweit der Versuch unternommen werden könnte, die neu zu definierende ' partner leadership ' auch auf die Neu-Definition bzw. zeitgemäße Adaption und Modifikation der Demokratie-Modellierung im Zusammenhang mit einem mittlerweile weniger stabilen Kapitalismus-Begriff auszuweiten - und dies insbesondere unter Berücksichtigung derzeitiger Demokratie Bewegungen ( wie z.B. Occupy Wall Street ).
  • Prof. Ludger Schwarte - Kunstakademie Duesseldorf - Experimentelle Aesthetik Part 1 -
Prof.Ludger SchwarteEine Sternstunde der letzten Wochen war das mit dem Prof. für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf Ludger Schwarte geführte Interview-Gespräch. Prof. Schwarte, der, zusammen mit Prof. Grünbein, in bemerkenswerter Frische den modernen geisteswissenschaftlich aktiven und orientierten Bereich der Düsseldorfer Kunstakademie repräsentiert, organisierte in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik den Kongress ' Experimentelle Ästhetik'.[ Quelle ]
Der Kongress verfolgte das Ziel, das Verhältnis von Experiment und Ästhetik historisch und systematisch zu durchleuchten. Die Ästhetik als Wissenschaft von der sinnlichen Erkenntnis beruft sich in den vielfältigen Theorien der ästhetischen Erfahrung auf Kunst- und Naturerfahrungen, auch auf Alltagserfahrungen, auf außergewöhnliche Objekte, Situationen undEreignisse. Während die Aufmerksamkeit bislang eher den Besonderheiten ästhetischer Erfahrung galt, blieben Fragen nach dem Status, nach der Methodik und nach der Darstellungsweise dieser Erfahrungen in der Theorieproduktion bislang weitgehend unbeantwortet.
Das Verhältnis von Experiment und Ästhetik sollte an drei Schwerpunkten untersucht werden: (a) Kultur des Experiments: Das Experimentieren in den Künsten und Wissenschaften seit der Frühen Neuzeit, das zur Ausformulierung dessen beiträgt, was seit Baumgarten als Ästhetik auftritt. (b) Erprobung der Sinne: Eine Relektüre der »experimentellen Ästhetik«, die sich Ende des 19. Jahrhunderts formiert (Nietzsche, aber auch Helmholtz, Wundt, Fechner, Lipps, Volkelt, Vischer usw.) und heute in Forschungen zur Sinnesphysiologie, zur Kognitionstheorie und zur Wahrnehmungspsychologie weiterwirkt. (c) Versuchsanordnung: Stellenwert des Experiments in der Ästhetik heute.
[ Quelle ]
In dem ersten Teil des Gespräches (hier Part 1 von 7) stellte Prof. Schwarte insbesondere heraus, inwieweit der Ansatz der experimentellen Ästhetik zur Klärung des Kriterien- und Bewertungs-Raumes von Kunst im Allgemeinen als auch im Speziellen dienlich sein könnte und inwieweit gerade eine Schärfung der Kriterien-Skala auch in Hinblick auf Kunst-Markt-Mechanismen - und darüber hinaus - notwendig ist.
An dem Gespräch teilgenommen hatte freundlicherweise Frau Dr. Marie-Luise Heuser, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Kultur und Raumfahrt.
  • Prof Dr Björn Scheuermann Preisträger Wissenschaften - Kultur Düsseldorf - Förderpreise für kreativen Nachwuchs
Prof. Björn ScheuermannWie jedes Jahr zeichnete die Landeshauptstadt Düsseldorf vielversprechende Künstler und Wissenschaftler aus. Es wurden wieder junge Kreative mit Förderpreisen unterstützt und geehrt. Die Förderpreise für bildende Kunst gingen an den Maler Tobias Hantmann und den Fotograf Juergen Staack, die Förderpreise für Musik an den Jazzpianist Sebastian Gahler und die Band Stabil Elite. Weitere Förderpreise erhielten der Kritiker Philipp Holstein (für Literatur), der Choreograph Ben J. Riepe (für darstellende Kunst) sowie der Informatiker Prof. Dr. rer. nat. Björn Scheuermann (für Wissenschaften).
Prof. Scheuermann stellte sich souverän im Rahmen der Preisverleihungs-Veranstaltung im Kunstraum (organisiert von Ulla Lux) einem Interview-Gespräch. Prof. Dr. rer. nat. Björn Scheuermann hat während seiner Tätigkeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf richtungsweisende Beiträge auf dem Gebiet der Computernetzwerke geleistet. Seine zentrale Idee ist es, für verschiedene Aspekte der Kommunikation Verfahren einzusetzen, die in seltenen Fällen Fehler machen dürfen. Diese probabilistisch-approximativen Verfahren sind um ein vielfaches effizienter als bekannte Ansätze, welche immer korrekte Ergebnisse liefern müssen. Sie erlauben in Kombination mit geeigneten Fehlerkorrekturmechanismen eine neue, ungemein vielversprechende Sichtweise auf viele sehr grundsätzliche Fragestellungen im Gebiet der Computernetzwerke. Björn Scheuermann ist in jeder Hinsicht ein Ausnahmewissenschaftler. Er wurde nach weniger als drei Jahren mit herausragendem Ergebnis an der Heinrich-Heine-Universität promoviert. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt er den Promotionspreis der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Ab August 2008 leitete er als Juniorprofessor eine eigene Forschergruppe am Institut für Informatik der Heinrich-Heine-Universität. Im April 2011 wechselte er zunächst auf eine Professur für Telematik in Würzburg, bevor er im September eine Professur für Informatik in Bonn annahm. Scheuermann ist 31 Jahre alt. [ Quelle ]
Ein von Tim Eiag gefertigter 'ND-filtered' Mitschnitt dokumentiert das Gespräch.
  • Journalistenreise mit Christian Boros und Creative.NRW bei PutPat, JACK IN THE BOX, Böttcher, Meiré & Meiré - Part 1- 4
JournalistenreiseDas Management des Creative.NRW Clusters unter Christian Boros organisierte eine Journalistenreise nach Köln. Zielsetzung hierbei war es, eine Auswahl von musik- bzw. design-relevanten Kreativitäts-Zentren in NRW, speziell in Köln, vorzustellen. CREATIVE.NRW ist im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums als Vermittler, Sprachrohr und Interessensvertretung der Kultur- und Kreativwirtschaft aktiv.
Putpat TV Musikfernsehen (TVRL GmbH, Geschäftsführer und Ideengeber: Tobias Trosse, Rainer Schmitz) ist ein Musiksender der im Web, im Fernsehen und auf mobilen Endgeräten zu empfangen ist. Jeder Nutzer kann sich auf Putpat TV sein eigenes Programm zusammenstellen. Der Sender bietet neben dem klassischen Musikvideo Content, auch Live-Konzerte, Interviews und redaktionelle Beiträge. Berieben wird Putpat TV von der TVRL GmbH in Köln.
Die cologne on pop GmbH ist Initiator und Ausrichter des Musikfestivals c/o pop. Das Festival gilt als wichtigster Branchentreff von Akteuren der elektronischen Musik und elektronischen Medien. Seit 2010 läuft parallel zum Festival die Creativity and Business Convention (C´n´B). Ziel der C´n´B: Die brachenübergreifende Vernetzung der Kreativwirtschaftsbranchen.
JACK IN THE BOX e.V. (Martin Schmittseifer, Uwe Harzer, Elmar Schmitz) ist ein gemeinnütziger Verein für die Entwicklung und Erprobung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung. Ein laufendes Projekte ist das Upcycling von Produkten: In einer Modellwerkstatt werden alte Produkte (Möbel; im Speziellen auch Seecontainer) aufgearbeitet und umgestaltet. Dadurch entstehen marktreife Design-Produkte und kunsthandwerkliche Unikate. Mit dem Projekt 2011/12 hat JACK IN THE BOX diesjährig das Upcycling und die Kulturarbeit des Vereins in den Fokus seiner Betätigungen gerückt. Seecontainer baut JACK IN THE BOX in diesem Jahr mit Menschen aus, die sich mit der Spezialisierung auf den Ausbau von Schiffscontainern und durch ihre fachliche Qualifikation aus der Langzeitarbeitslosigkeit befreit haben. [ Quelle ]
Peter Böttcher begann seine Karriere in den 80ern als er Herbert Grönemeyer für das Musikmagazin Spex fotografierte. Zu Böttchers Kunden zählen heute Lifestyle- und Kulturmagazine, deutsche Modelabels, Fernsehsender und Unternehmen wie die Telekom.
Die Agentur Meiré und Meiré arbeitet seit 25 Jahren für nationale und internationale Marken an der Schnittstelle von Kultur und Design. Die Agentur entwickelt Medien zur analogen und digitalen Kommunikation, konzipiert, produziert und verlegt Kunst- und Kulturprojekte. Agenturinhaber Mike Meiré ist Künstler, Designer, Architekt und Fotograf, u.a. ist er Art Director beim Wirtschaftsmagazin brand eins.
Kontakt: boros@creative.nrw.de. Christian Boros hatte sich bereits intensiv während seines Studiums bei Professor Bazon Brock an der Bergischen Universität Wuppertal mit den Wechselbeziehungen von Wirtschaft und Kultur befasst. Noch während seines Studiums machte er sich mit einer Kommunikationsagentur selbstständig. Im Jahr 1990 gründete er die BOROS GmbH, die rasch wuchs und mit ungewöhnlichen Arbeiten, z.B. für den Jugendfernsehsender VIVA, für Aufsehen sorgte. 1999 gründete er die BOROS.INTERAKTIV GmbH. Die BOROS Group hat heute Standorte in Wuppertal, Berlin und New York. Zu deren Kunden gehören neben klassischen Wirtschaftsunternehmen auch Medienmarken, Museen und Kulturinstitutionen. Er berät zudem Wirtschaftsunternehmen und Kulturinstitutionen zu Fragen der Kommunikation und der Positionierung und hält regelmäßig Vorträge zum Thema „Kultur als Wirtschaftsfaktor“. Seit 1990 hat er eine der größten Kunstsammlungen junger zeitgenössischer Kunst in Deutschland aufgebaut. Die von ihm gegründete BOROS Foundation präsentiert seit 2008 ausgewählte Highlights seiner Sammlung in einem von mir umgebauten Bunker in Berlin-Mitte. Seit 2008 ist er Kuratoriumsmitglied des Freundeskreises der Nationalgalerie und Mitglied in der Gesellschaft der Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. [ Quelle ]
  • Schloss Moyland und Neupräsentation (Joseph Beuys) - mit neuer Hängung und neuem Konzept
Schloß MoylandIn regelmäßig wechselnden Präsentationen zeigt das Museum auf drei Etagen des Schlossgebäudes Schwerpunkte der Sammlung, darunter auch Komplexe, die bisher kaum zu sehen waren. Den Kern bildet darin der weltweit einzigartige Bestand an Arbeiten von Joseph Beuys in Verbindung mit den Beständen des stiftungseigenen Joseph Beuys Archivs. Das neue inhaltliche Konzept erleichtert zukünftig die Vermittlung des Werkes von Joseph Beuys, zeigt die Vielfalt und Besonderheiten der Sammlung und regt den Besucher zu immer neuen Entdeckungen an. Die neue Präsentationsform im Museum Schloss Moyland stellt ohne inszenatorische Überhöhung das Kunstwerk in den Mittelpunkt der Betrachtung", erklärt Dr. Bettina Paust, Künstlerische Direktorin der Stiftung Museum Schloss Moyland.
Auch die Innenarchitektur ist auf die Inhalte der Neukonzeption abgestimmt. Die behutsamen baulichen Maßnahmen im Sinne eines Refurbishments wurden vom Architekturbüro Hilmer & Sattler und Albrecht (Berlin/München) durchgeführt. Die Innenraumgestaltung und das Beleuchtungskonzept berücksichtigen die Ansprüche und Anforderungen eines Museums an eine zeitgemäße Präsentationsform und Besucherführung. Sie tragen der optimalen Präsentation von Kunstwerken Rechnung, sorgen für klare Raumstrukturen.  [ Quelle ]
  • Nimrod Productions - Walter Rudolph - Kultur Düsseldorf - Worringerplatz 5, König Friedrich Wilhelm, Demokratie im Bauwagen
Nimrod ProductionsDer Düsseldorfer Walter Rudolph regte mittels der Nimrod Productons die Thematisierung dreier für Düsseldorf so wichtiger Aspekte an: (a) den Worringerplatz, (b) König Fridrich Wilhelm, (c) Demokratie im Bauwagen. Hierzu einige Bürgeranregungen zum Thema Worringer Platz: Auf zahlreichen Ideenblätter ist der Verkehr um den Worringer Platz ein wesentliches Thema. Die Verkehrsführung wird als sehr problematisch empfunden. Hierzu sind konkrete Vorschläge eingereicht worden. Ein Vorschlag sieht vor, die Ackerstraße als Einbahnstraße zur führen. Ein Bürger schlägt einen Kreisverkehr vor, wodurch der Verkehr zentriert wird und an den Rändern des Platzes mehr Raum für Außenaktivitäten von Cafés und Länden bleibt. Die Rheinbahnhaltestelle liegt hier nicht in der Mitte des Kreisverkehres. Gemäß einer anderen Idee soll es eine Straßenbahnanbindung vom Worringer Platz nach Oberbilk bzw. an den Oberbilker Markt geben. Fußgänger fordern eine bessere Ampelschaltung. Vor allem für Kinder sollte es längere Grünphasen bei den Ampeln geben.
Ursache für die Umbenennung in den heute so berühmten Namen Königsallee war das "Pferdeapfelattentat" von 1848: König Friedrich Wilhelm IV von Preussen kam zur Zeit der revolutionären Umtriebe im Jahr 1848 ins ansonsten ruhige Düsseldorf. Auf dem Weg vom alten Bahnhof zum Schloss Jägerhof über die Kastanienallee erwartet ihn eine johlende Menge am Straßenrand. Das Volk war aufgebracht über die als ungerecht empfundenen preussischen Verordnungen, schimpfte und sang Schmählieder. Mit Pfiffen und Pferdeäpfeln wird König Friedrich Wilhelm von Preussen im freigeistigen Düsseldorf empfangen. Ein Pferdeapfel soll sogar seine Majestät getroffen haben. Der empörte König verließ die Stadt und der gute Ruf von Düsseldorf im preussischen Adel war hin. Die Stadt wurde mit Sanktionen belegt. Nach der Niederschlagung der Revolution versuchte der Düsseldorfer Gemeinderat den König wieder gnädig zu stimmen. 1851 benannte man zwei Straßen nach dem Monarchen, die Königsallee und die Friedrichstraße. Damit verdankt die Kö Ihren Namen dem König, der Revolution und einem Pferdeapfel. [ Quelle 1 ] [ Quelle 2 ]
  • Werner Lippert im NRW-Forum - Kriegsphotographie - Ausstellung Frontline
Werner LippertWerner Lippert organisierte im NRW-Forum eine Ausstellung zum Thema Kriegsfotografie. Hierbei wurde er tatkräftig von seiner Partnerin Petra Wenzel unterstützt, die immer öfter nun auch an der Kasse des NRW-Forums zu finden ist. Werner Lippert äußerte sich in einem Begehungs-Gespräch zur Ausstellung, wobei hier der erste Teil des Mitschnitts präsentiert wird. Part 2 folgt.
Susan Sontag, die sich in ihren frühen Aufsätzen kritisch mit der Kriegsfotografie auseinandergesetzt hatte, revidierte 2003 in ihrem Buch “Das Leiden anderer betrachten”, ihre Meinung, dass der Mensch angesichts der Bilder von Gewalt und Krieg abstumpfe, und unterstrich den Appell-Charakter solcher Fotografien: „Das Bild sagt: Setz dem ein Ende, interveniere, handle. Und dies ist die entscheidende, die korrekte Reaktion.“ Sontag beschreibt die Kriegsfotografie als “Gemeinsprache für Leiden und Unheil.” Eine Sprache, die uns heute, nach vielen kleineren und größeren kriegerischen Konflikten rund um die Welt nur allzu gut bekannt ist und die mit den verstörenden Bildern der “Arabellion” in jüngster Zeit wieder einen festen Platz auf den Titelseiten der großen Tageszeitungen und weltweit in Magazinen fand.
[ Quelle ]
  • Hermann Josef Kuhna in Fifty Fifty Galerie mit Willi Kemp, Bruder Matthäus und Beat Wismer
Fifty FiftyDiese Galerieausstellung war eine Benefizausstellung zu Gunsten der Obdachlosenhilfe fiftyfifty und war bis zum 11.11.2011 zu sehen. Prof. Hermann-Josef Kuhna, ein Förderer dieser Initiative, ist bekannt u.a. durch sein Monumental-Bild "Rivertime", einem Wandgemälde am Rheinufer in der Düsseldorfer Altstadt.
Es ist der Sammler Willi Kemp, der den Ausdruck 'Inspiration of Colours' für die Werke Hermann-Josef Kuhnas fand. In Kemps bedeutender Kunstsammlung, die in die Bestände des Düsseldorfer Museum Kunst Palast einging und in diesem Jahr auch dort ausgestellt wurde, sind mehrere Werke Kuhnas vertreten. Willi Kemp begleitet den Künstler seit vielen Jahren und hielt auch anlässlich dessen Ausstellung "Inspiration of Colours" in der Galerie fiftyfifty eine viel beachtete Einführungsrede zur Welt der Farbe. Ebenfalls anwesend waren Beat Wismer, Hubert Ostendorf und Bruder Matthäus.
  • Horst H Baumann 30 Jahre Lichtzeitpegel Kultur Düsseldorf Kunst
Horst H BaumannHorst H. Baumann (* 19. Juni 1934 in Aachen) ist ein deutscher Künstler, Designer und Fotograf, der in Düsseldorf lebt und arbeitet und vor allem für seine Laser-Kunst bekannt ist. Baumann studierte von 1954 bis 1957 Hüttentechnik (und von 1972 bis 1974 Pädagogik) an der RWTH Aachen und als Spätstudent von 1994 bis 2004 Philosophie/Medien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er arbeitet seit 1957 als Fotograf und Designer und seit 1966 als Lichtkünstler. Horst H. Baumann war 1963–1964 Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm. 1977 war Baumann Teilnehmer an der documenta 6 in Kassel und installierte dort, assistiert von Peter Hertha, mit seiner Laserscape Kassel die erste permanente Laserskulptur (ab 1979) weltweit. Andere Installationen von Baumann sind der Lichtzeitpegel am Rheinturm in Düsseldorf (1982), die Neonskulptur „Passkreuz“ in Bielefeld-Sennestadt (1988) und der vom Lichtzeitpegel umgestaltete Olympiariegel am Rheinturm Düsseldorf.
Am 24. November 1981 um 20:59 Uhr wurde die Rheinturmuhr vom Düsseldorfer Lichtkünstler Horst H. Baumann in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der neue Fernsehturm im heutigen Düsseldorfer Medienhafen noch im Bau. Seit nun 30 Jahren zeigt diese vom Künstler auch als “LICHTZEITPEGEL” bezeichnete Lichtskulptur die präzise Uhrzeit allen Düsseldorfern und Besuchern der Stadt auf die Sekunde genau an – zumindest nach Einbruch der Dämmerung. [ Quelle ]
  • 701ev Regarding Düsseldorf 6 im KIT Pia Witzmann & Heike Sturm Wolfgang Westphälinger Werner Wimmer
701ev Regarding
Regarding Düsseldorf 6: Ali Altin, Özlem Altin, Andreas Bunte, Felix Burger, Yvonne Cornelius, Stefan Hablützel, Sarah-Jane Hoffmann, Liv Schwenk, Stefan Theissen, Herbert Willems. Mit Regarding Düsseldorf 6 findet nunmehr die 6. Folge der bereits ausgezeichneten Ausstellungsreihe des Vereins 701 e.V. statt. Jeweils an unterschiedlichen Ausstellungsorten zeigt 701 e.V. seit 2005 ausgewählte Ansichten junger Kunst ein Hauptanliegen dieser Initiative, die den Lebens- und Produktionsstandort Düsseldorf für KünstlerInnen attraktiv mitgestalten möchte. Neben Heike Sturm, die den Großteil der organisatorischen Leistungen erbringt, waren die Vertreter des Vorstandes Wolfgang Westphälinger und  Werner Wimmer anwesend. [ Quelle ]
  • Langen Foundation in der Raketenstation - Interview Gespraech mit Prof. Dr. H. Dieter Dahlhoff, Vorstand
Langen Foundation
Anlässlich des 100. Geburtstages der Sammlerin und Stifterin Marianne Langen (7.12.1911 – 14.2.2004) zeigt die Langen Foundation eine umfangreiche Übersicht über die Sammlung von Viktor und Marianne Langen. Die Kollektion umfasst Werke aus verschiedenen Kulturkreisen. Standen bei den bisherigen Präsentationen die beiden Sammlungsschwerpunkte Klassische Moderne und japanische Kunst im Vordergrund, werden nun erstmals auch jene Bereiche vorgestellt, die aus anderen außereuropäischen Kulturen stammen. Der Vertreter des Vorstandes der Langen Foundation, Prof. Dr. H. Dieter Dahlhoff, stellte sich einem Gesprächsinterview.
  • Max Mayer Galerie Eroeffnung in Düsseldorf in der Worringerstr - fast am Worringerplatz
Max MayerMax Mayer eröffnete sein Galerie in der Worringerstr. Die CultrD.TV Redaktion freut sich über den neuen Schwung im System.
Die Galerie Max Mayer eröffnet ihre Räume mit photographischen Arbeiten von Jan Paul Evers. Evers geht in seinen Bildern den Möglichkeiten der analogen Photographie und ihren Gestaltungs-formen nach: Licht und Schatten finden in ihnen gleichsam als Abdruck, wie auch als Medium des Auflösens eines Bildes Ausdruck. Nicht nur das Motiv, sondern die Herausbildung dessen ist wesentlich in seiner Betrachtung. Der Künstler greift seine Bildmomente aus konkreten Raumsituationen, die sich in seinen Arbeitenfigurativ wie abstrakt darstellen. Menschen, Gebrauchsgegenstände, Architekturfragmente oder Landschaftsausschnitte sind in Evers Bildfindung mit ihrem realen Vorbild nicht identisch, sondernbleiben stets eine Referenz zu ihrem Gegenüber und damit einer unmittelbaren Anschaubarkeit entzogen.
  • Hans Mayer Galerie Wieder-Eroeffnung in Düsseldorf Grabbeplatz
Hans MayerDie andere Ecke - Neuralgische Punkte.
Der Kunstkritiker Carl Friedrich Schröer schreibt hierzu: Hans, Max und Marie. Die Galerie Mayer Familienstory, next generation Das war geil, schwärmt Hans Mayer. Am 11. September hat er seine neue Galerie eröffnet. Nach drei Jahren in der Diaspora in einem Industriegebiet am Stadtrand, kehrt die Galerie Hans Mayer wieder in die Düsseldorfer City zurück. Alle erwarteten sich ein Fest. Der letzte legendäre Großmeister der Düsseldorfer Galerien kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Noch war es Baustelle. Nach allerhand baulichen Komplikationen und über einem Jahr Verzögerung ließen sich die Dimensionen der neuen Galerie Mayer erkennen: 270 qm unten, nochmals 140 qm darüber, Deckenhöhe 4,50 Meter. „Aufregend”, kommentierte Mayer, der letzte Stargalerist, der dem Rheinland treu geblieben ist. [ Quelle ]
  • Horst Wackerbarth - Atelierbesuch Part 1
DKMMit Horst Wackerbarth traf sich die Redaktion in seinem Atelier in Düsseldorf Heerdt zu einem längeren Interview-Gespräch. Er berichtete über so manches aus seinem Leben als auch zu seinem Lebenswerk der 'Galerie der Menschheit'. Horst Wackerbarth studierte Photographie an der Kunsthochschule Kassel. Er arbeitet freiberuflich und wohnt in Düsseldorf. Seine Tätigkeitsfelder umfassen Kunst, Werbung und Medien. Im Mittelpunkt seiner weltweiten Arbeit stehen jedoch die Schönen Künste, Portraits und Mode. Sein Hauptprojekt ist die Galerie der Menschheit. Eine rote Couch ist dabei der berühmte rote Faden, der sich durch das gesamte Projekt als Alleinstellungsmerkmal zieht. Neben vielen eher Unbekannten nahmen schon Prominente wie Sir Peter Ustinov, Michail Gorbatschow oder Barbie darauf Platz. Die 'Rote Couch' - Projekte haben einen zentralen Punkt in seinem Schaffen eingenommen auch in Zusammenarbeit mit Malern und Filmemachern als auch mit den Medien (ZDF, 3sat, Arte).
  • Ulrike Arnold - Erd und Meteoriten Bilder - mit Dennis Hopper - Düsseldorf Kultur Bilkerstr Part 1
Ulrike Arnold
Man traf sich im Atelier in der Bilkerstr. am Carlsplatz mit Fr. U. Arnold. Dennis Hopper war nicht anwesend.
Arnold studierte von 1968 bis 1971 Musik und Kunsterziehung und übte danach eine Lehrtätigkeit aus. Von 1979 bis 1986 absolvierte sie ein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Klaus Rinke, das sie 1986 als Meisterschülerin abschloss. 1988 erhielt sie den Eduard von der Heydt - Förderpreis, Wuppertal. Seit 1980 bereiste und arbeitete die Künstlerin auf allen fünf Kontinenten der Erde. Arnold lebt und arbeitet derzeit in Düsseldorf und in Flagstaff, Arizona.
  • Kraftwerk Düsseldorf Part 1 - zur Hans Mayer Galerie Wieder-Eroeffnung Grabbeplatz
Kraftwerk1968 gründeten Ralf Hütter und Florian Schneider die Gruppe Organisation, den Vorläufer von Kraftwerk, die nur ein Album Tone Float hervorbrachte. Anfang 1970 installierten sie ihr Kling-Klang-Studio und starteten das Musikprojekt Kraftwerk. Das Album Kraftwerk wurde im Juli und August mit den Studioschlagzeugern Klaus Dinger und Andreas Hohmann aufgenommen und bei dem neu gegründeten Philips-Label veröffentlicht. Das Album stieg bis auf Platz 30 der deutschen LP-Charts. Der Titel Ruckzuck wurde als Titelmusik für die Sendung Kennzeichen D ausgewählt. Ralf Hütter verließ Ende 1970 für einige Monate Kraftwerk, um sein Architekturstudium zu beenden. Am 26. Dezember gab Kraftwerk ein Konzert in der Besetzung Florian Schneider-Esleben, Eberhard Kranemann (Bass, Cello), Charly Weiss (Drums).
  • Heike Baare - Kuratorin im Museum DKM Stiftung über Timm Ulrichs und Klaus Maas
DKMDie Kuratorin Dr. Heike Baare betreute in versierter und fachfraulicher Manier die Ausstellung 'Aus einem Lager' - darüber hinaus stellte sich diese sympathische Dame einem Interview-Gespräch. Sollte den regionalen Pressemeldungen etwas abgerungen werden, dann wirkt in dem Privat-Museum der DKM gerade diese junge Dame energisch erfrischend - und weniger verstaubt. Jedenfalls ist die immer wieder festzustellende mentale Pendelwirkung im Personen-Gefüge nicht übersehbar. Die Presse schrieb u.a.: Sie ähneln sich überhaupt nicht und doch", sagen Klaus Maas und Dirk Krämer, Stiftungsgründer des Museums DKM, über die Künstler Christiane Möbus und Timm Ulrichs. Beide zeigen derzeit im Duisburger Museum DKM ausgewählte Werke. Die Ausstellung zeigt spannende Wechselbezüge, erschließt Divergenzen und Parallelen. [ Quelle ]
  • Timm Ulrichs im Museum DKM Museum mit Christiane Möbus und Klaus Maas - Begehung Part 2
DKMNachtrag - again and again: Timm Ulrichs wuchs in Wildeshausen-West und Bremen auf, wo er 1959 sein Abitur ablegte. Er begann anschließend ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Hannover, das er 1966 nach dem Vordiplom abbrach. Als 'Totalkünstler' ist Ulrichs seit 1959 aktiv. In diesem Jahr gründete Ulrichs die 'Werbezentrale für Totalkunst, Banalismus und Extemporismus' in Hannover, die zur Verbreitung, Entwicklung und Produktion von Totalkunst dienen sollte. Weiterhin erklärte er sich 1961 zum ' ersten lebenden Kunstwerk' und organisierte 1966 eine öffentliche 'Selbstausstellung' in Frankfurt am Main. Ulrichs war von 1969 bis 1970 Gastprofessor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und von 1972 bis 2005 Professor für Bildhauerei und Totalkunst am Institut für Kunsterzieher Münster (seit 1987 Staatliche Kunstakademie Münster). 1970 fand seine erste Totalkunst-Retrospektive in Krefeld statt, sieben Jahre später war er Teilnehmer der Documenta 6 in Kassel. Große Einzelschauen fanden 1980 in Lüdenscheid, 1991 in Madrid und Recklinghausen, 2001 in Antwerpen (Plastik und Skulpturen) sowie 2002 in Hannover (Druckgrafik) statt. Testamentarisch erklärte Timm Ulrichs seine Bereitschaft, sich nach seinem Tod in der Kasseler Künstler-Nekropole bestatten zu lassen.
  • Christiane Möbus im Museum DKM Museum mit Timm Ulrichs und Klaus Maas - Begehung in Stiftung DKM Part 1 / 2
C MöbusMöbus studierte von 1966 bis 1970 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, u. a. bei Emil Cimiotti. Danach ging sie als DAAD-Stipendiatin für zwei Jahre nach New York City. Nach ihrer Ausbildung unterrichtete sie zunächst an einem Gymnasium, ehe sie 1981 eine Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg erhielt. 1982 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig berufen. Seit 1990 lehrt sie an der Universität der Künste Berlin und hat eine Gastprofessur an der Konsthögkolan Valand der Universität Göteborg. Im Laufe ihres Wirkens, in dessen Mittelpunkt Bildhauerei und Objektkunst stehen, hat sie mehrere Stipendien erhalten und ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Sie gilt heute als eine der wichtigsten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart. [ Quelle 1 ] [ Quelle 2 ]
 
  • Aussicht

In Planung für diverse Mitschnitte bzw. Aufbereitung bestehenden Materials sind Vorgänge zu Themen wie WiG, SMKP, Gartenbau Schoenauer, Hebung des Schatzes im Silbersee von Herrn Desinger, Lutz Mommartz, Ulrike Rosenbach, Nachschlag ins Schmela Haus, Worringer-Platz Unterführung, Fischer, Buildings, Berlin, Hamburg, Allgäu u.v.m.

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  • Nachspann

In den letzten aktuell geführten Gesprächen mit Kreativ-Schaffenden und insbesondere Kultur/Kunst-Anbietenden hat sich wieder einmal das von CultrD.tv entworfende und gelebte Format des AdHoc-Gespräches bewährt - und dies nicht zuletzt aufgrund der katalytischen Wirkung. Gerade diese bewirkt auf der einen Seite eine positive Frei-Legung des derzeit noch Brach-Liegenden bzw. Weg-Gedrängten und steigert das Maß an erfahrbarer Wahrhaftigkeit im Lande. Auf der anderen Seite injiziert das Katalytische eine Öffnungs-Dynamik des ' verklärend Verschleierten' - insbesondere auf der Anbieter-Seite.
 
Wird der kultur-schaffende (-politische) Raum in engem Zusammenhang mit (globalen) wirtschaftlichen Wirk-Mechanismen betrachtet (wie schon bei den Ansätzen der Kreativwirtschaft geschehen), ist das steuerbare Wechselspiel von mehr oder minder intensiv wirkenden Teil-Öffentlichkeiten festzustellen. Und dies im Sinne von kultur- und/oder marktwirtschaftlich vernetzten Informations-Inseln, die zum Teil wiederum autark als auch zum Teil hochgradig funktional abhängig sind, was den Infomationsfluss und die Infomationsbewertung betrifft.
Was die o.g. Öffnungs-Dynamik des ' verklärend Verschleierten' angeht, stellt sich nur die Frage, in welchem Maße diese Öffnung erfolgen sollte.
Hierüber wird noch nachgedacht.